Der Wärmeschrumpfschlauch mit Schrumpfschlauch Anwendung – unentbehrlicher Helfer

 

Überall dort, wo für elektrische Isolation, mechanischen Schutz, Kennzeichnung, Bündelung oder auch Zugentlastung gesorgt werden muss, kommt er zum Einsatz: der Wärmeschrumpfschlauch. BEMU bietet Ihnen als einer der führenden deutschen PTFE-Schlauch-Hersteller ein umfangreiches Sortiment – stark, verschleißfest, flexibel und langlebig!

PTFE-Wärmeschrumpfschläuche gibt es in den Verhältnissen 2:1 und 4:1. Bei der Anwendung wird der Wärmeschrumpfschlauch auf etwa 340 °C erhitzt und unter Zugabe von Druckluft aufgeweitet. Anschließend kühlt das Material unter gleichbleibendem Druck ab und behält die aufgeweitete Form bei. Wird der Schlauch anschließend erneut auf rund 340 °C erhitzt, tritt der sogenannte Memoryeffekt ein: Das Material nimmt wieder seine ursprüngliche Form ein.

 

Hinweise zur Wärmeschrumpfschlauch-Anwendung

PTFE-Schrumpfschläuche sollen bei einer Temperatur von 340 °C +/- 5 °C aufgeschrumpft werden. PTFE geht bei 320 °C in den Gel-Zustand über (kristallin in amorph). Dies ist optisch zu erkennen, da der Wärmeschrumpfschlauch seine milchig-weiße Farbe verliert. PTFE wird thermisch bei rund 350 °C geschädigt. Das zu beschrumpfende Teil muss in der Lage sein, dieser Schrumpftemperatur zu widerstehen. Jeder zu beschrumpfende Werkstoff, der bei diesen Schrumpftemperaturen zerstört oder bedeutsam verändert werden könnte, würde nur bei äußerst sachkundiger Arbeit oder durch günstige technische Kombinationen überleben.

Bitte beachten Sie: Der Innendurchmesser des Schrumpfschlauches sollte stets so ausgewählt werden, dass der Durchmesser nach freier Schrumpfung nur geringfügig kleiner ist, als der des zu umschrumpfenden Teiles (ca. 10–15 %).

 

Schäden am Wärmeschrumpfschlauch bei falscher Schrumpftemperatur

Wenn die zu beschrumpfenden Teile zu viel Wärme aufnehmen, kann der Wärmeschrumpfschlauch buchstäblich einfrieren, wenn er das kältere Teil erreicht. Für einen festen und glatten Sitz muss das zu bearbeitende Teil auch annähernd auf die Schrumpftemperatur gebracht werden. Eine Überhitzung des Schrumpfschlauches kann das plastische Gedächtnis (Schrumpfeigenschaft) zerstören und macht den Schrumpfschlauch dadurch unbrauchbar.

 

Beste Schrumpfergebnisse durch gleichmäßige Erhitzung und Kühlung

Bedingt durch den Fertigungsprozess kann beim Aufschrumpfen eine Längsschrumpfung eintreten. Diese Längsschrumpfung kann bis zu zehn Prozent betragen. Eine gleichmäßige Erhitzung und die Kühlung von allen Seiten liefern die besten Ergebnisse. Ungleichmäßige Erwärmung und Kühlung können zu Faltenbildung und Rissen führen. Die Schrumpfung beginnt, wenn das PTFE den Gel-Punkt erreicht hat. Sie setzt sich jedoch während der Kühlphase fort.

 

Bewährte Heizquellen für die Wärmeschrumpfschlauch-Anwendung

Öfen sind sehr zuverlässig. Eine gleichmäßige Erwärmung und Kühlung ist leicht möglich. Wenn die zu beschrumpfenden Teile und der Schrumpfschlauch ihre Temperatur erreicht haben, kann ein eingebauter Ventilator zur Kühlung eingeschaltet werden.

Heißluftgebläse haben sich ebenfalls bewährt. Voraussetzung ist eine ausreichende Heizung zur Erwärmung des Schlauches und des zu beschrumpfenden Teils, ohne es zu überhitzen.

Klare Gasflammen sind auch erfolgreich eingesetzt worden. Hierbei muss besonders sorgfältig darauf geachtet werden, dass der Wärmeschrumpfschlauch nicht punktuell überhitzt wird, was den Schlauch oder den Schrumpfeffekt zerstören könnte.

Infrarot-Strahler sind nur dann sinnvoll, wenn die zu beschrumpfenden Teile die Wärme auch zum PTFE-Wärmeschrumpfschlauch reflektieren.

 

Wärmeschrumpfschläuche und mehr

Vom PTFE-Schlauch bis zur lasergestützten Schlauchgravur bieten wir unseren Kunden ein Höchstmaß an Qualität. Sollten Sie weitere Fragen zur Wärmeschrumpfschlauch-Anwendung oder anderen Produkten unseres Portfolios haben, dann kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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